Erfahrungen im Bergackerbau eine
detaillierte Sammlung von
Erfahrungen mit Sorten,
Bodenbearbeitung, Krankheiten
und Schädlingen. 6.
überarbeitete Ausgabe 2014 (pdf)
Abschlussbericht
Sortenprüfungen für das
Berggebiet 2010-2012.
pdf 49 S.
29.11-30.11.2025
Ausstellung Pflanzenvielfalt - ein Spiel
mit Formen im Kulturhotel Restaurant
Belfort in Alvaneu.
Peer
Schilperoord
Kulturpflanzen der Schweiz
Sortenvielfalt und historisches
Erbe
416 Seiten, ca. 450 Abb.,
Hardcover,
EUR 68.00 (D) / EUR 70.00 (A) /
CHF 58.00 (UVP)
978-3-258-08390-2
Erscheint am: 1. September 2025
Haupt Verlag Bestellen auf www.haupt.ch
Peer
Schilperoord befasst sich mit der
Geschichte der Kulturpflanzen und
porträtiert eine Auswahl von Acker- und
Gemüsepflanzen. Zu den Ackerpflanzen
zählen Dinkel, Weizen, Gerste und
Roggen, aber auch weniger bekannte Arten
wie Einkorn, Emmer und Hirse. Zu den
frühesten Kulturpflanzen gehören auch
Erbse und Flachs. Gewisse Gemüsearten
wie Zwiebeln, Kohl, Randen und Karotten
lassen sich lange lagern, andere wie
Salat und Endivie werden frisch
verzehrt. Aus Amerika kamen die Neulinge
Kartoffel, Mais und Tomate nach Europa.
Wann gelangten die Kulturpflanzen in die
Schweiz, wie entwickelten sie sich und
welche sind erhalten geblieben? Nur ein
sehr kleiner Teil der Vielfalt der
letzten 250 Jahre ist in der nationalen
Genbank von Agroscope erhalten
geblieben. Die Genbank enthält über 7000
Muster mit direktem Bezug zur Schweiz.
Die lange Entstehungsgeschichte der
Genbank, in der heutigen Form gibt es
sie erst seit 1983, spiegelt den Verlust
der Vielfalt zwischen 1900 und 1983
wider.
Der Einsatz von
Kunstdünger führte zu zwei
unterschiedlichen Pflanzentypen. Mit dem
Aufkommen der Hybridsorten endete das
klassische Sortenspektrum.
Die Buchpublikation geht über eine
Zusammenfassung der Schriftenreihe
'Kulturpflanzen in der Schweiz' hinaus.
Auf Grund von den Erfahrungen mit der
Schriftenreihe war es möglich die
grossen Linien in der
Kulturpflanzengeschichte heraus zu
arbeiten. Der erster Teil befasst sich
mit den vielen Faktoren, die die Gestalt
der Kultupflanzen beeinflusst haben, der
zweite Teil geht auf einzelne
Kulturpflanzen und ihre Entwicklung in
der Schweiz ein.
Peer
Schilperoord
Sieben
Getreide
mit einem Beitrag von
Dorian und Antje Schmidt
144 S. 56 Abbildungen, Hardcover
2020
978-3-88861-090-5.
Kooperative Dürnau
Fr. 25.00
Aus dem
Inhaltsverzeichnis: Eine
Charakterisierung des Getreides und der
sieben Getreidearten - Die Bedeutung des
Getreides für die menschliche Ernährung -
ATI-Sensitivität - Gerhard Schmidt und Udo
Renzenbrink - Die Bedeutung der einzelnen
Getreidearten aus
geisteswissenschaftlicher Sicht - Natur-
und Geisteswissenschaft - Gerste, das
Urgetreide - Mais, der Riese - Reis,
Wasser, Licht und Kiesel - Hafer,
Wüchsigkeit und Wärme - Rispenhirse, Wärme
und Trockeheit - Roggen, der aus der Kälte
kam - Weizen, Vielfalt in der Gruppe -
Kohlenhydrate - Kieselsäure -
Geisteswissenschaftliche Erkenntnisse von
den Getreidearten (Dorian und Antje
Schmidt) - Literatur
Vorgeschichte des Buches
Schon lange bestand das Bedürfnis das
bekannte, von Udo Renzenbrink verfasste
Buch "Die Sieben Getreide. Nahrung für den
Menschen" zu überarbeiten. Die erste
Auflage erschien 1981, die fünfte und
unveränderte Ausgabe erschien 2014. Es
zeigte sich schnell, dass eine
Überarbeitung nicht möglich war, es
brauchte ein neues Buch. In dem Buch
sind die persönlliche Erfahrungen
des Verfassers mit Getreide und die bei
der Herausgabe der Schriftenreihe
"Kulturpflanzen in der Schweiz" gewonnen
Erkenntnisse eingeflossen. Hilfreich beim
Ernährungsteil waren die Korrekturen und
Rückmeldungen einer Reihe von
Fachpersonen. Abgerundet wird das Buch mit
Angaben von Rudolf Steiner zu
verschiedenen geisteswissenschaftlichen
Aspekten des Getreides und durch das
Kapitel von Dorian und Antje Schmidt mit
kurzen, prägnanten Charakterisierungen der
Getreidearten und ihre Bedeutung für den
Menschen zusammen mit schönen Abbildungen,
die die für jede Getreideart typische
Bildekräfte veranschaulichen.
Mitteilungen Nr. 29
mit u.a. Lehrmittel Vielfalt der Blattformen
im Test.
Ausstellung:
Pflanzenvielfalt - ein Spiel mit
Formen siehe www.urpflanze.ch
Ausstellungswände,
Rollup-Displays in Davos 2018
Die
erweiterte
Ausstellung in St. Gallen 2023 und rechts auf
Tafeln, draussen im botanischen Garten, Giessen,
2019.
Laufendes Projekt:
Urpflanze
Aktualisierung und
Erneurung von Goethes Metamorphose der
Pflanzen unter Berücksichtigung aktueller
Forschungsergebnisse. Dazu gibt es die
Ausstellung "Pflanzenvielfalt - ein Spiel
mit Formen" und einen Katalog. Siehe www.urpflanze.ch.
Dieses Projekt schliesst ab mit der
geplanten Veröffentlichung eines Reviews zur
Geschichte der Homologiesierungen der
Blütenorgane mit Laubblätter bzw. der Blüte
als übergeordnetes Organ mit der vegetativen
Knospe. Das Review wird in zwei Teilen
erscheinen in der Zeitschrift Elemente der
Naturwissenschaft.
Abgeschlossene
Projekte:
Kulturpflanzen
der Schweiz - Sortenvielfalt und
historisches Erbe
Kulturpflanzen
in der Schweiz, eine Schriftenreihe. Die
Reihe ist beendet mit den Schriften über
Salat, Cichorie und Tomate. Die letzten
beide gibt es nur in deutscher Sprache,
von allen anderen Schriften gibt es eine
deutsche und eine französische Version.
Betreuung von
Schaugärten 2000-2020.
Erfahrungen im
Bergackerbau. Eine detaillierte Sammlung
von Erfahrungen mit Sorten,
Bodenbearbeitung, Krankheiten,
Schädlingen.
Braugersten
Sortenprüfung für das Berggebiet, unter
Federführung von Bio Grischun und in
Zusammenarbeit mit Padruot Fried. Die
bis anhin verwendete Zuchtsorte Ria hat
stark abgebaut. Die neueren Zuchtsorten
sind deutlich besser als Ria. Für 2012
wird auf Grund der Prüfungen die
Braugersten-Sorte Quench empfohlen.
(Siehe Erfahrungen im Bergackerbau 2012)
Sommerroggen
Sortenprüfung für das Berggebiet. Die
Prufüng 2011 zeigte, dass in Schwarzrost
gefährdeten Regionen nur den Tiroler
Sommerroggen angebaut werden kann, der
leider nicht sehr standfest ist. Sonst
empfehlen sich Arantes oder Ovid. (Siehe
Erfahrungen im Bergackerbau 2011)
Sommerweizen
Sortenprüfung für das Berggebiet.
Literaturrecherche
zur Geschichte der schweizerischen
Kulturpflanzen mit Schwerpunkt
Ackerpflanzen 1700-1950.
Verfasser
Der
Verfasser dieser Website, Peer
Schilperoord ist Biologe, er war 11
Jahre lang (1989-2000) Geschäftsführer
der Genossenschaft Gran Alpin und
befasst sich seit 1982 mit alpinem
Getreide und alpinen Kulturpflanzen.