letzte
Aktualisierung 09.03.2011
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Mitteilungen
des Vereins Nr.
18
Schriftenreihe
17
Gibt es den Urdinkel?
16 Aktuelles
15
16.11.08 Würde der Pflanze
14 29.02.08
Qualität / Milch /
hochalpine
Pflanzen
13 05.02.08
Qualität / Schwarzrost
12 05.02.07
Ackerbau um 1800
11
08.03.2006
Mais
10 21.10.2005
Mohn, Kartoffeln,
Ackerbegleitflora
09
Wanderausstellung,
Anlass
08
Jahresbericht 2004
07 Jahresbericht
2003 |

Kornhiste in Curaglia (Dez. 2000).
Gerätschaften lassen sich wieder
herstellen....
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Pfauengerste aus Vrin, in Filisur
angebaut (Sommer 2000) alte Sorten
lassen sich selten wieder
ansässig machen.....
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Vorgeschichte
In der Schweiz hat man seit den
dreissiger Jahren alpine Landsorten gesammelt.
Während den ersten Jahrzehnten
beschränkte man in den Alpentälern
die Sammeltätigkeit auf
"wirtschaftlich wichtige" Sorten, die man in
Hinblick auf die Resistenzzüchtung
erhaltenswert fand. Diese Einstellung hat sich
mit der Zeit geändert, leider sind
trotzdem in dieser Zeit viele alpine
Kulturpflanzen ausgestorben,
wie Lein, Hanf und mehrere Kartoffelsorten.
Erhalten sind vor allem Weizen-, Gersten- und
Maissorten, aber auch einige Roggen-, Erbsen-
und Bohnensorten. Sämtliche Landsorten
werden in der Samenbank der Forschungsanstalt
Agroscope in Changins (Nyon) erhalten.
Rückkehr
der Sorten
In
den
achtziger
Jahren
entstanden im Wallis und in Graubünden
private Initiativen (Sortengarten Erschmatt,
Sortengarten Albulatal, Gran Alpin) die sich
für die Erhaltung der Vielfalt und für
die Erhaltung des Ackerbaus einsetzten. Diese
Initiativen erhielten neuerdings Auftrieb durch
Erhaltungsprogramme des Bundesamtes für
Landwirtschaft, die zum Ziel haben die Vielfalt
dort zu erhalten, wo sie entstanden ist.
Grundsätzlich
weiss
man
nicht welche speziellen Fähigkeiten der
Kulturpflanzen in Zukunft gefragt sind. In den
letzten Jahren interessiert sich die
Züchtung nicht nur für Resistenzen,
sondern auch für die Fähigkeit der
Pflanzen gewisse Mineralstoffe aufzunehmen,
für ihre Art des Wachsens, des Reifens und
für den Geschmack.
Vereinsziele
Der
Verein
für
alpine Kulturpflanzen, gegründet im Jahr
2000, will Beiträge leisten für die
Erhaltung von alpinen Kulturpflanzen und ihrer
Begleitflora. Sie organisiert: * Führungen
* Vorträge * eine Wanderausstellung *
Degustationen. Sie initiiert: *
wissenschaftliche Forschung *
Sortenprüfungen. Statuten.
Finanzielle
Unterstützung
Verein für alpine Kulturpflanzen
IBAN: CH42 8106 3000 0057 2560 3. Raiffeisenbank
Mittelbünden Der Verein ist
in Graubünden als gemeinnützig
anerkannt.
Auskunft:
Peer
Schilperoord, Hauptstrasse 16, 7492
Alvaneu Dorf. Tel. 081 404 22 29
Email:
schilperoord@bluewin.ch.
Roni Vonmoos,
Obfalken 30 6030 Ebikon. Tel. 027 932 15 19.
Email: sortengarten@erschmatt.ch |